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5. Ausgabeoperationen

Programmieren macht erst Sinn, wenn ein Programm auch ein Ergebnis liefert. Ob dies nur eine einfache Bildschirmausgabe oder ein Datei ist, Perl erledigt beides.

5.1 print

Die einfachste Ausgabe ist folgende Anweisung:

<typocode>

$var = "hallo";

print $var;

</typocode>

Als Ausgabe erscheint einfach hallo auf dem Bildschirm.

 

Die Ausgabe erfolgt ohne einen anschließenden Zeilenwechsel. Um einen Zeilenwwwechsel zu erhalten muß ein Steuerzeichen angegeben werden. In Perl werden Steuerzeichen auf die gleiche Art und Weise realiert wie in C:

<typocode>

\n - Newline

\t - Tab

</typocode>

Eine Verkettung der auszugebenden Variablen und Steuerzeichen geschieht √ľber eine Liste, d.h. die Elemente werden durch Komma getrennt.

 

Eine andere m√∂gliche Schreibweise ist die Zusammenfassung der auszugebenden Variablen und Steuerzeichen in einem String. Dazu werden die einzelnen Elemente in Anf√ľhrungszeichen eingeschlossen.

<typocode>

$string = "hallo";

$zahl = 1;

print $string, " ", $zahl, "\n";

print "$string $zahl\n";

</typocode>

Die beiden print-Anweisungen in diesem Beispiel liefern ein identisches Ergebnis.

5.2 printf

Das printf-Kommando kann das Format der Ausgabe sehr genau festlegen. Dazu wird das gew√ľnschte Ergebnis zun√§chst mit Steuerzeichen genau beschrieben:

<typocode>

%d - Integer

%f - Fließkommazahl

%s - String

%n.mf - Fließkommazahl mit n Stellen vor dem Komma und einer Gesamtlänge m

</typocode>

Die Gesamtl√§nge kann auch bei Strings und Integern genutzt werden. "%5.5s" gibt einen String mit einer maximalen L√§nge von f√ľnf Zeichen aus, auch wenn er in Wirklichkeit l√§nger ist.

 

Die Ausgabe einer printf-Anweisung kann auch in einen String erfolgen.

<typocode>

$line = sprintf ("%s %s %s %s %6d %.2f\n", $wota[$wt], $datum, $t, $dur, $totsec, $dm);

</typocode>

5.3 Ausgabe in Dateien

Die Ausgabe in eine Datei wird mit den gleichen Kommandos realisiert wie die Ausgabe auf den Bildschirm. Es muß zusätzlich ein Datei-Handle angegeben werden.

 

Ein Datei-Handle erhält man beim öffnen einer Datei. Es handelt sich dabei um konstante Werte. Die Bezeichner sollten zur besseren Unterscheidung von Variablen immer groß geschrieben werden.

<typocode>

open(DH, ">myfile");

print DH "hallo";

close DH;

</typocode>

Dieses Beispiel öffnet die Datei myfile zum Schreiben. Sollte die Datei bereits existieren, so geht der bisherige Inhalt verloren. Die print-Anweisung schreibt 'hallo' in die Datei. Wenn keine weiteren Ausgaben in die Datei folgen sollen, dann wird die Datei mit close geschlossen wird.

 

Beim öffnen einer Datei teilt man dem System mit, was man mit der Datei zu tun gedenkt:

<typocode>

open(DH, "myfile"); - öffnen zum Lesen

open(DH, ">myfile"); - öffnen zum Schreiben

open(DH, ">>myfile"); - öffnen zum Anhängen von Daten

</typocode>