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6.1.1 Kompilieren

Die weiteren Vorgänge sind auch recht gut in der zu Tin beiliegenden Dokumentation erklärt. Die Dokumentation sollte man gelesen haben. Desweiteren übernehme ich keinerlei Verantwortung für Schäden. Der Leser verpflichtet sich, in eigener Verantwortung zu handeln. Alle hier aufgeführten Anweisungen beziehen sich auf die Linux-Distribution SuSE 6.0 bis 7.3

 

Einloggen auf der Konsole als root. In das Tin-Sourcen-Verzeichnis wechseln:


cd /home/user/software

 

Inhalt von software ansehen:


ls

 

Ins Verzeichnis mit den Tin Sourcen wechseln (zB Tin-1.4.1):


cd tin-1.4.1

 

Verzeichnisinhalt ansehen:


ls

 

die README lesen;-)


less README

 

Nun muss configure aufgezufen werden. Und zwar mit diversen Parametern bzw Optionen. Hier endet mein Wissen. Die Optionen sind in der Tin beiligenden Dokumentation beschrieben. Ich kann hier nur auflisten, mit welchen Optionen ich Tin kompiliert habe. Ohne Optionen geht es definitiv nicht. Die hier aufgelisteten Optionen sind auf mein System abgestimmt (oder auch nicht ;-) ). Da ich SuSE 6.0 sowie 6.2 und 7,0 hier laufen habe/hatte, sollte es bei SuSE 6.0 bis 7.0 so klappen. Schreibt Euch die Optionen jedesmal auf, die Ihr anwendet. So ist es leichter, wenn das kompilieren scheitert, beim nächsten Mal die Optionen zu ändern bzw. anzupassen. Auch wenn's laufen sollte, der nächste Tin ist schon in Arbeit. Wie gesagt: Install at your own risk.

 

Die Linux konforme Installation durch den User sieht vor Tin nach /usr/local/.. und Unterverzeichnisse zu installieren. Letzteres ist auch die Defaulteinstellung beim Kompilieren und Installieren.


6.1.2 Installation

Installation nach /usr/local/...:

Falls Tin schon auf dem System installiert ist, über das Installationstool der Distribution muss Tin erst deinstalliert werden. Als erstes werfen wir einen Blick in die conf-tin. Zum Bearbeiten öffnen, und nach


./configure --verbose --enable nntp-only ... --with-domain-name=/etc/.....

 

Folgendes ändern bei Nutzung von Leafnode als Newsserver:

--enable-nntp-only \ in --enable-nntp \

Weggelöscht habe ich den Eintrag:

-- with-domain-name=/etc/NNTP_INEWS_DOMAIN \

Datei speichern und schliessen.

Ich weiss hier nicht, ob man das so macht. Bei mir funktionierte es. Oder werden diese beiden Optionen überschrieben, wenn ich beim configure diese disable bzw anders angebe (Beispiel: ./ configure --enable-nntp? Wer gibt mir hierzu einen Tip, per Mail?

 

Hilfe zu den Optionen erhällt man auch durch:


./configure --help

 


6.2 Konfiguration

Die userspezifische Konfigurationsdatei für Tin befindet sich im Home-Verzeichnis des jeweiligen Users:


/home/user/.tin/tinrc

 

Diese kann von Hand per Editor (Tin darf hierbei nicht laufen) oder mit Hilfe des Tin-eigenen Konfigurationsmenüs bearbeitet werden.

 

Wir wollen es mit dem Konfigurationsmenü machen. Tin wird nun das erste Mal aufgerufen. Wenn Tin mit dem Aufruf Tin gestartet wird, können die News direkt beim Newsserver des Providers abgeholt werden, ohne Leafnode. Die entsprechende Systemkonfiguration vorausgesetzt. Wir wollen die News aber lokal abrufen, aus dem News-Spool-Verzeichnis auf unserem Rechner. Dazu wir Tin wie folgt gestartet, als normaler User, nicht als root:


rtin oder wahlweise auch tin -r

 

Wenn das System richtig konfiguriert ist (NNTPSERVER), sollte der erste Start klappen. Als erstes wird per Tastenkombination SHIFT + m das Setup aufgerufen.

Hier kann Tin mit über 100 Optionen konfiguriert werden. Hier nur die wichigsten Optionen, die unbedingt gemacht werden müssen:

 

Fertig, erstmal. Das Setup mit q beenden. Nun muss erst mit Fetchnews (Leafnode) die Groupliste geholt werden. Also Tin mit q beenden, und im nächsten Kapitel weiterlesen.