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21.09. - Der Abschluss für dieses Jahr?


 

Da niemand weiß, ob uns der Wettergott hold ist, könnte es sein, daß dieses Training das letzte für die Saison 2005 im Stadion war. Bei Regen findet ja einerseits nichts statt, andererseits steht Regenwetter natürlich eher für Compi-Zeit.

 

 



Daher machten wir uns natürlich an diesem Tag auf den Weg in die Arena, die schon darauf wartete, von uns im Sturm erobert zu werden.

 

Im Gegensatz zum letzten Training waren allerdings erstaunlicherweise auf der Tribüne diesmal nicht Hunderte von Zuschauern, die nur darauf warteten, uns bewundern zu können. Sollten wir die geforderten Leistungen auch ohne diese Unterstützung schaffen können?


Wir waren jedenfalls alle gewillt, diese noch grössere Herausforderung anzunehmen und daher ging es dann nach ein oder zwei Laufrunden zum Aufwärmen auch gleich los...

 

Wir, das waren an diesem Tag Matthias, Jan, Markus, Uschi und Mike. Mit etwas Verspätung kam dann auch noch Frank dazu. Für die Überraschung schlechthin sorgte allerdings Hans!

 

 





Eigentlich wegen des schönen Wetters nur mal zum Zuschauen zum Stadion geradelt legte er plötzlich los und fing an, sich fürchterlich zu stretchen. Dem ein oder anderen von uns wurde Angst und Bange dabei, schliesslich befürchteten wir, Hans könnte jeden Moment von der Bank fallen und dann wäre das Geschrei vermutlich gross gewesen - naja, vermutlich eher das allgemeine Gelächter ;)


Nachdem unsere durch das Lachen verursachten Bauchschmerzen etwas abgeklungen waren, ging es endlich tatsächlich los. Die Ergebnisse der ersten Disziplin an diesem Tag, dem Weitsprung, entsprachen leider nicht ganz den von uns erwarteten. Aus diesem Grund werden von den Versuchen an dieser Stelle auch keine Bilder veröffentlicht.



Naja, bis auf eins vielleicht und zwar dieses. Markus war wohl der Meinung, es würde sich einfach mal anbieten, aus dem Weitsprung einen Seitensprung zu machen. Jedenfalls hatte Mike schon fast die Befürchtung, Markus hätte es auf Uschi abgesehen, so wie er auf sie zuflog...

 

Die B-Note für diesen Sprung - und da waren sich alle Anwesenden einig - war jedenfalls enorm hoch. Und das Wichtigste: Er hat sich dabei nicht verletzt. Interessanterweise zeigte der Prüfer, der im Hintergrund zu sehen ist, keinerlei Regung - ob sowas vielleicht doch öfter vorkommt, als wir vermuten?



 

Nach diesem Erlebnis waren die Aktivitäten an der Sprunggrube allerdings noch nicht ganz beendet. Ab einem gewissen Alter sehen die Regeln vor, daß jemand der weit springen will hierfür keinen Anlauf mehr nehmen muss.

 

Das ganze nennt sich dann Standweitsprung und die zu erreichenden Leistungen sind natürlich dem dann hohen Alter der Athleten angepasst. Dieses Alter hatte von uns nur Hans schon erreicht und wie elegant er diese Aufgabe gelöst hat, könnt ihr sehen, wenn ihr einfach mal das Bild anklickt.


 

Wir fühlten uns schon fast wie die Könige der Athleten, die Zehnkämpfer, und genau wie diese, machten wir uns dann auf den Weg zur nächsten Disziplin: Kugelstossen war - mal wieder - angesagt!


Irgendwie hatte aber die fehlende Unterstützung von den Fans auf der Tribüne doch Auswirkungen auf unsere Leistungen. Daher werden wir hier heute auch keine Weiten nennen sondern euch nur ein paar Beispiele zeigen, wie elegant und zuschauerwirksam unsere Sportler ihre Übungen absolvierten.

 


Daher gilt natürlich unser besonderer Dank Rowi und Stefan, die konsequent am Rand standen und selbstverständlich jederzeit bereit waren, fachmännische Tips zu geben und die fehlenden Profi-Trainer zu ersetzen.





Experten und wertvolle Berater: Rowi & Stefan



Vielleicht aber können die Bilder ja den ein oder anderen von euch motivieren, beim nächsten Mal oder im nächsten Jahr entweder mitzumachen oder aber uns durch Anfeuern und Fangesänge zu unterstützen? Matthias elegante Körperhaltung sollte doch allen ein Anreiz hierzu sein, oder?!

 

 



 

 

Und auch Uschi bewegte sich bei ihren Versuchen wie eine Ballerina - obwohl: Beim Kugelstossen sind Ballettkünste wohl weniger gefragt; da sind wohl doch noch einige Trainingseinheiten angesagt....

 

 


 

Nachdem dann aber auch diese Tortur überstanden war machten wir uns auf zur letzten Disziplin dieses Tages: Dem Laufen. Sprinten über 50 und 100 Meter war angesagt nachdem einige andere Sportler zuvor noch Strecken bewältigten, für die der Otto-Normal-PC-Freak eher ein Auto, den Bus aber mindestens ein Fahrrad nehmen würde.



Da ganz hinten, könnt ihr das erkennen? Extrem weit weg standen wir am Start und sollten dann diese wahnsinnig langen 100 Meter bewältigen. Die Strecke kam uns schier unendlich vor, doch es half alles nichts:

 

Da mussten wir jetzt durch; ohne Hilfsmittel und tatsächlich nur mit der Kraft unserer Beine. Nach 75 Metern wusste jeder von uns, was die im TV meinen, wenn sie bei Sportlern vom Tunnelblick reden, und nach 100 Metern hätten wir eher auf die Intensiv-Station gehört, zumindest aber hätte man uns eine Sauerstoff-Dusche verpassen können...


 

Naja, diese medizinische Betreuung wurde uns nicht zuteil, aber immerhin hatten die Prüfer - ihr wisst schon: die mit den roten Mützen - ein Einsehen und für diesen Tag war damit die Anstrengung beendet. Eines haben wir allerdings trotz schlaffer Muskeln, einer Menge Durst und verflucht viel Hunger trotzdem noch geschafft:


LUG in motion 2005

Ein Mannschaftsfoto mit Athlethen und Betreuern




Teilnehmer und Zuschauer am 21.09.2005